Johannes Kepler (1571-1630)

himmelwärts

Mitmachausstellung im Haus der Wirtschaft Stuttgart vom 15. Januar bis 26. Februar 2022.
[Foto: Ölgemälde von August Köhler 1910]

Organisationsteam

Karin Otter
Robert Löw

Kepler-Gesellschaft:
Hildrun Bäzner-Zehender
Hermann Faber
Wolfgang Pleithner

TU Darmstadt:
Burkhard Kümmerer

E-Mail

Ende 2021 jährt sich Keplers Geburtstag zum 450. Mal. Er kam am 27. Dezember 1571 in der damaligen freien Reichsstadt Weil der Stadt zur Welt. Anlass, mit der geplanten Ausstellung den weltberühmten Astronomen aus dem heutigen Baden-Württemberg in all seinen Facetten zu würdigen.

himmelwärts ist ein Ausstellungsprojekt des 5. Physikalischen Instituts in Kooperation mit der Kepler-Gesellschaft e. V. in Weil der Stadt und zahlreichen weiteren Partnern. Ausstellungseröffnung ist am 14. Januar 2022 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart, wo sie bis Ende Februar zu sehen sein wird. Weitere Stationen sind im Anschluss geplant.

Stimmen zur Ausstellung

".. Johannes Kepler ist einer der Riesen, auf dessen Schultern wir stehen. Wir Astronomen verdanken ihm unheimlich viel ..."

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© Harald Lesch

"... Johannes Kepler lehrt uns wie kaum ein anderer, was es heißt, gegen Widerstände und Widrigkeiten des Lebens anzukämpfen und unbeirrt seinen Überzeugungen zu folgen. Vorbilder sind gerade in Krisenzeiten wichtig und die Ausstellung bietet die Chance, Johannes Kepler vor allem auch der jungen Generation lebendig nahe zu bringen ..."

"... Astronauten und Astronomen ergänzen sich in idealer Weise. Abgesehen von den Distanzen einigt beide, sich bei der Bewegung der Gestirne auf ihren "Urvater" Johannes Kepler verlassen zu können ..."

"... Johannes Kepler, ein Sohn des Landes Baden-Württemberg, hat mit seinen Forschungsarbeiten unser Weltbild und den Blick auf unser Sonnensystem grundsätzlich verändert ... Dies hätte sich in der damaligen Zeit nicht durchsetzen können, wenn Kepler seine wissenschaftlichen Ergebnisse nicht auch mit Herzblut, Aufklärung und Durchhaltevermögen verteidigt hätte ..."

"... Keplers Beitrag zur Grundlegung der Neuzeitlichen Naturwissenschaft ist ebenso bedeutend wie der Newtons und Galileis. Dies anlässlich seines 450. Geburtstages herauszustellen sollte keinesfalls versäumt werden und ehrt einen der großen Söhne des heutigen Baden-Württemberg ..."

"... unter den zahlreichen Denkern und Forschern, die das Land Baden-Württemberg hervor gebracht hat, gehört Johannes Kepler zu den großartigsten. Als Universalgelehrter hat er auf vielen Gebieten herausragende Leistungen erbracht ... Mit seinem Brennen für die Sache, seiner Beharrlichkeit und seinem Durchsetzungsvermögen ist er auch für heutige Jungforscher ein leuchtendes Vorbild ... "

Weltbilder im Umbruch
Über tausend Jahre bis in die frühe Neuzeit schien das Weltbild des griechischen Mathematikers und Astronomen Ptolemäus (ca. 100-170 n. Chr.) unumstößlich: Die Erde steht im Mittelpunkt des Kosmos. Das galt auch noch für Tycho Brahes (1546-1601) geo-heliozentrisches Weltbild. Erst eine Veröffentlichung von Kopernikus im Jahre 1543 brachte diese Vorstellung ins Wanken. Kopernikus stellte als erster die Sonne ins Zentrum des Universums. Kepler entwickelte dieses neue heliozentrische Weltbild weiter und suchte nach Beweisen. Mit seiner Berechnung der Marsbahn, die er 1609 in seinem Werk „Astronomia Nova“ veröffentlichte, bewies er, dass die Planeten auf elliptischen Bahnen um die Sonne kreisen. Mit den drei nach ihm benannten Planetengesetzen hat er den entscheidenden Beitrag zum Durchbruch des heliozentrischen Weltbildes geleistet, das bis heute Gültigkeit hat.

Kontakt

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Karin Otter

Öffentlichkeitsarbeit

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Robert Löw

Stellvertretender Institutsleiter

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