15.04.2026 - Das EuRyQa-Konsortium hat ein neues Whitepaper veröffentlicht, das den aktuellen Stand der Forschung sowie strategische Perspektiven für Neutralatom-Quantencomputer in Europa zusammenfasst. Das Dokument beschreibt technologische Entwicklungen auf dem Weg zu skalierbaren fehlertoleranten Quantencomputern und hebt neutrale Atome als eine der vielversprechendsten Plattformen für zukünftige Quantentechnologien hervor.
Als Projektpartner der europäischen Forschungsinitiative EuRyQa („European infrastructure for Rydberg Quantum Computing“) war das 5. Physikalische Institut der Universität Stuttgart an den Arbeiten zu diesem Whitepaper beteiligt. Insgesamt umfasst das Konsortium elf Partnerinstitutionen aus mehreren europäischen Ländern.
Das Whitepaper unterstreicht die gemeinsame Vision des Konsortiums, Europas wissenschaftliche und technologische Führungsrolle im Bereich der Quantentechnologien – insbesondere bei neutralen Atom- und Rydberg-basierten Quantencomputern – weiter auszubauen.
Über EuRyQa
Das von der EU finanzierte Projekt EuRyQa (European infrastructure for Rydberg Quantum Computing) wurde nach mehr als drei Jahren gemeinsamer Forschung erfolgreich abgeschlossen und hat Quantencomputer auf Basis neutraler Atome als eine der vielversprechendsten Plattformen für skalierbares, fehlertolerantes Quantencomputing in Europa und weltweit etabliert.
EuRyQa wurde im Rahmen des Programms „Horizon Europe“ von Oktober 2022 bis März 2026 mit einem Budget von fast 5 Millionen Euro gefördert und brachte elf Partner aus sieben Ländern zusammen, wobei akademische Einrichtungen an der Spitze der Forschung zu ultrakalten Atomen mit wichtigen Industrieakteuren aus den Bereichen Quantenhardware, Elektronik, Firmware und Software kooperierten. Unter der Koordination der Universität Straßburg startete das Projekt mit dem ehrgeizigen Ziel, Rydberg-Quantenprozessoren zu einer führenden Plattform für skalierbares Quantencomputing zu entwickeln. Dieses Ziel wurde erreicht und in vielen Bereichen sogar übertroffen.
Der vollständige Newsbeitrag sowie das Whitepaper sind auf der EuRyQa-Webseite verfügbar:
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